EmulationTruma
Sensoreingang
Der Originalfühler wird von Central ausgelesen. Zur Truma gelangt die von Central dargestellte Temperaturinformation.
Frühstarter werden ↗Die Heizung bleibt die Heizung.
Wir ändern die Information, mit der sie arbeitet.
CampClimate ersetzt nicht die Heizungssteuerung. Central bildet kontrolliert die Temperaturinformation des Originalfühlers nach. Die vorhandene Truma-Regelung entscheidet weiterhin selbst, wie sie heizt.
Den Signalweg ansehen ↓
Die Central sitzt in der Verbindung zwischen Originalfühler und Heizung. Im aktiven Betrieb schaltet sie die Messstrecke auf ihre Emulation um. Der Originalfühler wird dabei von Central ausgelesen und bleibt als Mess- und Plausibilitätsquelle nutzbar.
Central liest mit: zusätzliche Mess- und Plausibilitätsquelle.
Liefert per Funk die tatsächliche Temperatur am Aufenthaltsort.
Central vergleicht Wunschtemperatur und Basic-Messwert und stellt das passende Fühlersignal bereit.
Die Truma sieht ein vertrautes Temperatursignal. Brenner, Gebläse und Schutzfunktionen bleiben bei ihr.
Mit Basic wird die Temperatur dort zur Grundlage, wo du sitzt oder schläfst.
Vereinfachtes Funktionsschema · keine Verdrahtungs- oder Einbauanleitung. „Autonom“ muss eingerichtet sein und benötigt einen gültigen Originalfühler sowie die reguläre Stromversorgung.
Der Originalfühler liefert der Truma keine Textnachricht wie „hier sind 19 Grad“. Sein elektrischer Widerstand verändert sich mit der Temperatur. Diese Zuordnung ist seine Kennlinie.
Central bildet die Kennlinie des Originalfühlers im vorgesehenen Arbeitsbereich nach. Für die darzustellende Temperatur erzeugt sie den entsprechenden elektrischen Wert. Die Truma wertet damit weiterhin dieselbe Art von Signal aus, die sie von ihrem Fühler erwartet.
Kein Eingriff in die Truma-Software. Weder ihre Firmware noch ihre interne Heizungsregelung werden umgeschrieben. Verändert wird die externe Raumtemperaturinformation.
Im aktuellen Central-Aufbau stellen vier digitale Widerstandskanäle gemeinsam den elektrischen Wert dar. Eine Kalibriertabelle beschreibt den tatsächlich vermessenen Signalpfad einschließlich der festen Widerstände.
Vor dem Umschalten wird der Emulationspfad auf den benötigten Wert gesetzt. Geschriebene Einstellungen werden zurückgelesen; auch im Betrieb gibt es diese Kontrolle. Ein erkannter Schreib- oder Rücklesefehler führt zur Freigabe des Originalpfads.
Das beschreibt das technische Konzept und den dokumentierten Firmwarestand. Es ist keine Aussage über eine unabhängige Sicherheitszertifizierung oder eine pauschale Fehlerfreiheit aller Bauteile.
Im CampClimate-geführten Betrieb bleibt das Truma-Panel auf dem vorgesehenen Referenz-Sollwert von 20 °C. Deine Wunschtemperatur kennt Central. Sie verändert die dargestellte Ist-Temperatur, sodass die Truma nach ihrer eigenen Regelung darauf reagieren kann.
Für dieses Beispiel bleibt die tatsächlich gemessene Raumtemperatur bei 20 °C.
Die Truma sieht: Soll 20 °C, Ist 18 °C – also 2 °C zu kalt. Sie kann nach ihrer eigenen Regelung nachheizen. Dein eigentliches Ziel von 22 °C muss sie nicht kennen.
Interaktive Prinzipdarstellung, keine Gerätesteuerung. Das Rechenbeispiel verschiebt die Temperaturdifferenz um den festen Referenzwert. Die reale Umsetzung berücksichtigt unter anderem Kennlinie, Kalibrierung, Grenzen und das Regelverhalten der Heizung. Es zeigt keine exakten Firmware-Ausgabewerte.
Liegt dein Komfortziel unter der gemessenen Raumtemperatur, kann Central entsprechend eine höhere Temperatur darstellen. Die Truma erkennt weniger beziehungsweise keinen Raumwärmebedarf. Das ist eine Heizungsabsenkung – keine aktive Kühlung.
Die feste Referenz gilt, wenn CampClimate die Führung übernimmt. Im herstellerführenden Modus bleiben die laufenden Temperaturvorgaben am Herstellerpanel. Betriebsarten und Einstellungen müssen zusammenpassen.
Central muss die Umschaltung aktiv halten, damit ihr emuliertes Signal zur Heizung gelangt. Der stromlose Grundzustand verbindet den originalen Truma-Fühler wieder direkt mit der Heizung.
Der Originalfühler wird von Central ausgelesen. Zur Truma gelangt die von Central dargestellte Temperaturinformation.
Die Emulation ist aus dem Heizungs-Messpfad genommen. Die Truma arbeitet wieder mit ihrem eigenen Fühler.
Bei Abschaltung, Verlust der Central-Stromversorgung oder einem erkannten Fehler im überwachten Emulationspfad wird die aktive Umschaltung freigegeben. Der Rückfall bei Stromverlust benötigt weder App noch Funk noch Cloud.
Die Truma regelt anschließend nach ihrem eigenen Sensor und den Einstellungen am Panel. Steht das Panel noch auf 20 °C, ist das wieder ihr normaler Sollwert. Central auszuschalten ist deshalb nicht gleichbedeutend damit, die Heizung auszuschalten.
Das Rückfallprinzip ersetzt weder den korrekten Einbau noch einen intakten Originalfühler. Es ist keine Garantie gegen jeden denkbaren Defekt und keine zusätzliche Schutzabschaltung der Heizung.
Basic macht die intelligente Regelung nicht erst möglich. Es gibt ihr den besseren Messpunkt: dort, wo die Wärme für dich stimmen soll.
Central nutzt den originalen Truma-Fühler als tatsächliche Temperaturquelle. Sie weiß damit, wie warm es an dessen festem Einbauort ist.
Voraussetzung: eingerichteter Autonom-Modus, gültiger Originalfühler sowie versorgte Central und Heizung.
Die Temperatur an deiner Sitzgruppe oder am Schlafplatz wird zur Grundlage. Du kannst den Messpunkt im Fahrzeug dorthin mitnehmen, wo du dich aufhältst.
Basic frei belüftet platzieren, nicht in direkter Sonne oder am Warmluftauslass. Ein Messpunkt gleicht nicht automatisch alle Zonen im Fahrzeug aus.
Central übersetzt deine Einstellungen in ein passendes Temperatursignal. Deshalb muss die Truma weder Zeitpläne noch Abwesenheit, Fensterregeln oder Cloud-Kommandos selbst verstehen.
Central wählt zur vorgesehenen Zeit das hinterlegte Komfortziel und berücksichtigt es bei der Temperaturdarstellung.
Absenkung und geplante Rückkehr werden lokal verarbeitet. Eine Änderung von unterwegs kommt bei aktivierter Cloud über die Internetverbindung hinzu.
Ein Kontakt liefert den Zustand. Central wertet die konfigurierte Regel aus und kann den Raumwärmebedarf entsprechend zurücknehmen.
Mit dem optionalen Außensensor kann Central den passenden Vorheizbeginn aus dem gelernten Aufwärmverhalten des Fahrzeugs berechnen.
Outdoor und Fenster-/Türkontakte sind für Januar 2027 geplant. Zubehörfunktionen beziehen sich auf die reguläre Central, nicht auf die Light-Reihe. SmartStart ist eine Berechnung unter realen Umgebungsbedingungen, keine garantierte Aufheizzeit.
CampClimate greift weder in die Truma-Software noch in diese internen Schutzfunktionen ein. Es ist eine Komforterweiterung der Raumtemperaturmessung und kein Ersatz für die Sicherheitseinrichtungen der Heizung.
Du wolltest wissen, was dazwischen passiert.
Genau das: eine kontrollierte Übersetzung – mit dem Originalfühler als stromlosem Grundzustand.
Technischer Überblick · Stand Oktober 2026 · vereinfacht zur Erklärung. Unterstützte Kombinationen findest du in der Kompatibilitätsliste; für Einbau und Konfiguration gilt die zur Ausführung gehörende Anleitung.