Eigentlich wollten wir
einfach sitzen bleiben.
Ein gemütlicher Abend im Camper. Eine gute Heizung. Und trotzdem steht immer wieder jemand auf, um die Temperatur nachzustellen. So beginnt unsere Geschichte.

Unser Schwiegervater.
Und der Weg zum Bedienpanel.
Bei unserem Schwiegervater arbeitet eine Alde. Bei uns eine Truma Combi. Zwei unterschiedliche Heizungen – und im Campingalltag kannten wir das gleiche Problem.
Unser Schwiegervater musste immer wieder aufstehen. Es war zu kühl, also zum Panel und höher stellen. Später wurde es zu warm, also wieder aufstehen und herunterregeln. Gerade erst gemütlich gemacht, schon war die nächste Korrektur fällig.
Uns ging es mit der Truma ähnlich. Irgendwann nervt nicht nur die Temperatur. Es nervt, dass man sich überhaupt so oft damit beschäftigen muss. Man möchte doch einfach zusammen sitzen und den Abend genießen.
Da haben wir angefangen, genauer hinzuschauen.
Die Heizungen sind gut.
Sehr gut sogar.
Je mehr wir uns mit beiden Systemen beschäftigt haben, desto klarer wurde uns: An der grundsätzlichen Heiztechnik lag es nicht. Wir halten sowohl die Alde als auch die Truma Combi für hervorragende Heizungen.
Was uns im Alltag störte, war das Zusammenspiel aus Bedienung, Messpunkt und dem Ort, an dem wir tatsächlich saßen. Der fest eingebaute Sensor misst an seinem Platz. Wir sitzen aber vielleicht an der Sitzgruppe oder liegen schon im Bett.
Wenn die Sonne die Außenwand erwärmt hat, kann es am Sensor bereits warm sein, während wir drinnen noch frösteln. Dann dreht man höher, wartet und korrigiert später wieder. Eine gute Heizung kann sich eben nur an den Informationen orientieren, die sie bekommt.
Was wäre, wenn wir die Temperatur dort messen könnten, wo wir gerade sind? Und sie gleich dort anpassen könnten?
Aus dieser Frage wurde CampClimate.
Dann haben wir
uns hingesetzt.
Hinter CampClimate stehen zwei Menschen, die selbst gern campen und sich für Technik begeistern. Wir wollten eine Lösung für etwas, das uns und unsere Familie tatsächlich gestört hat.
Also haben wir uns mit dem Zusammenspiel von Heizungen, Sensoren und Bedienung beschäftigt. Aus der Idee eines mobilen Messpunkts wurden Basic und Central. Dazu kamen die Fragen, die man aus dem eigenen Fahrzeug kennt: Was passiert ohne Internet? Was bleibt nach einem Stromausfall gespeichert? Und wie viel muss man im Alltag noch selbst tun?
Nach 18 Monaten Entwicklung haben wir daraus ein System gemacht. Basic kommt mit an den Platz im Innenraum, an dem man sich aufhält. Central verbindet diesen Messpunkt mit der passenden Heizung. Bedienung und Planung sollen die wiederkehrenden Handgriffe abnehmen.
Die finalen Gehäuse stehen fest. Wir bereiten die Serienfertigung und den Shopstart vor. Unsere Alde 3010 ist ebenfalls im Testbetrieb; ihre Anbindung bekommt die Zeit und fachliche Abstimmung, die sie braucht.
Basic und Central ansehen ↗Hier wird aus einer Idee
etwas zum Anfassen.
So sieht CampClimate bei uns auf dem Tisch aus: offene Platinen, angeschlossene Kabel und eine leuchtende Anzeige. Hier bekommt die Idee, die im Camper entstanden ist, Stück für Stück Gestalt.
Die kleinen Details beschäftigen uns hier, damit ihr euch später im Urlaub weniger mit der Technik beschäftigen müsst.



Vom Schaltplan bis zum Aufbau: mehr Einblicke





Eigene Fotos und Bildschirmansichten aus unserer Entwicklung. Die gezeigten Aufbauten und Gehäuse sind keine verbindlichen Abbildungen der späteren Serienprodukte. Bilder anklicken, um sie größer anzusehen.
Wir möchten im Urlaub
auch nicht dauernd Technik bedienen.
Einmal passend einrichten. Danach soll CampClimate möglichst unauffällig im Hintergrund arbeiten. Damit man beim Gespräch sitzen bleiben, morgens noch unter der Decke liegen oder nach einem Ausflug entspannt zurückkommen kann.
Genau daran messen wir unsere Arbeit: Nimmt es uns im Campingalltag etwas ab? Wird es verständlicher? Und lässt es uns anschließend wieder in Ruhe unseren Urlaub genießen?
Und jetzt möchten wir wissen,
wie es euch damit geht.
CampClimate entsteht bei uns im Familienunternehmen in Lage. Die Geschichten hinter den Funktionen kommen aus unserem eigenen Campingalltag – aber jeder Camper und jedes Fahrzeug ist ein bisschen anders.
Deshalb interessieren uns eure Erfahrungen. Was nervt euch an der Bedienung? Wo sitzt der Temperaturfühler? Was würdet ihr gern einfacher lösen? Solche Fragen haben uns hierhergebracht, und wir möchten weiter zuhören.
Wir sagen auch offen, wenn etwas noch in Entwicklung ist oder eine Konfiguration erst geprüft werden muss. Bei Alde planen wir den Einbau durch einen Fachbetrieb, der die Anlage wirklich kennt. Diese Abstimmung soll nicht bei euch als Kunden hängen bleiben.
Wir freuen uns, von euch zu hören.
Euer CampClimate-Team
Frühstarter werden